Die neue deutsche Fluggesellschaft Green Airlines hat mit dem Verein Äpfel & Konsorten einen weiteren Partner gefunden, um das Fliegen ökologischer und nachhaltiger zu gestalten. Die Airline unterstützt ab sofort mit jedem Flugticket die Brandenburger Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Streuobstwiesen in Berlin und Brandenburg zu schützen und die regional typische Obstsortenvielfalt zu fördern. Aus diesen Früchten produziert die Firma Ostmost naturbelassene Säfte und Schorlen, die wiederrum an Bord ausgeschenkt werden.

 

Streuobstwiesen, als Teil der gewachsenen Kulturlandschaft, haben eine hohe ökologische Bedeutung. Sie bieten rund 6.000 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und zählen damit zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Dennoch sind Streuobstbestände in den letzten Jahrzehnten vor allem in Brandenburg stark zurückgegangen – deutschlandweit um rund 80 Prozent – und gehören damit zu den am stärksten gefährdeten Biotopen in Europa.

Green Airlines setzt sich deshalb ab sofort mit jedem verkauften Ticket für diesen wertvollen Lebensraum ein. Einen Teil der Ticketeinnahmen gibt die ökologische Fluggesellschaft an den Verein Äpfel und Konsorten – Streuobstwiesen und -äcker e.V., der in Brandenburg Streuobstwiesen pachtet sowie Bäume pflanzt und pflegt. Darüber hinaus sollen Baumpatenschaften zukünftig über das Meilenprogramm „Green Honors“ abgeschlossen werden können.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, durch die CO2-Überkompensation klimapositives Fliegen zu ermöglichen. Dafür setzen wir auf feste Partnerschaften für nachhaltige Projekte. Wir wollen nicht nur Regionen in Deutschland miteinander verbinden, sondern auch die Regionen fördern. Mit ‚Äpfel und Konsorten‘ haben wir genau den richtigen Partner gefunden, der sich für Biodiversität und Artenvielfalt in der Region einsetzt“, sagt Stefan Auwetter, CEO der Green Airlines.

Darüber hinaus arbeitet Green Airlines auch beim Catering mit regionalen Partnern zusammen, um Transportwege kurz zu halten und so möglichst wenig Emissionen freizusetzen. So kooperiert die Fluggesellschaft mit der Berliner Getränkefirma Ostmost, die ihre Äpfel für die Saftproduktion direkt von Streuobstwiesen aus dem deutschen Osten beziehen.